
Liebe Unterstützer:innen,
herzlichen Dank für Ihre Solidarität mit den Überlebenden der NS-Verfolgung in der Ukraine. In den Sommermonaten Juni, Juli, August bis jetzt haben wir über 43.000 Euro für humanitäre Hilfsgüter, Medikamente und finanzielle Hilfen für Überlebende und Kolleg*innen in verschiedenen Regionen der Ukraine ausgegeben.
Fortlaufend wurden davon auch Krankenpflege, psychologische Beratungsangebote und Renovierungsarbeiten finanziert.
‘Mit großer Sorge blicken unsere Partnerinnen auf die herannahenden Wintermonate und es kommen bereits erste Anfragen nach Winterhilfspaketen

Eine Nachricht aus Perejaslaw,
Region Kyjiw
“Anlässlich des Unabhängigkeitstags der Ukraine haben wir im Club „Pamjat serdtsa“ ein Treffen mit den Projektteilnehmern veranstaltet. An dem Treffen nahmen viele Opfer des Nationalsozialismus und Kriegskinder teil. Und sie alle sprachen dir und deinem Team ihren Dank für das Projekt aus! Denn es ist ein Projekt, das dabei hilft, während des Krieges zu leben und zu überleben!”
- Projektpartnerin Anelija Kowalska, Perejaslaw
“Auch Kyjiw gilt nun als Frontgebiet”
Schreiben von unserer Projektpartnerin Larisa Kipzewitsch von der Jüdischen Gemeinde Mizwa in Bіla Zerkwa
“In den Nachrichten sehen Sie auch, dass erneut Evakuierungen aus den Frontgebieten stattfinden, und auch wir nehmen Flüchtlinge auf und versuchen, ihnen mit allem zu helfen, was wir können. Auch unsere Region Kiew gilt nun als Frontgebiet.Derzeit sind 32 Menschen in unserem Programm. Falls Sie die Möglichkeit haben, hatten wir vor, für sie Folgendes zu besorgen: warme Kleidung, Wärmflaschen, Taschenlampen, Medikamente, Hygieneartikel und Haushaltsgegenstände. Jeder von uns legt Vorräte an Medikamenten, Lebensmitteln und allem an, was für den Winter benötigt werden könnte, der, wie man vorhersagt, der härteste seit 2022 werden soll.”

Neue Reihe: Geschenke aus der Ukraine
Rote Mohnblumen von Nadija Wassjuta
Als Dank für die Unterstützung aus Deutschland erreichen uns immer wieder kunstvoll in Handarbeit gefertigte Geschenke. Sie sind ein sehr persönlicher Ausdruck des Dankes an die Menschen, die mithilfe ihres Engagements und ihrer Spenden die ehemaligen NS-Opfer unterstützen. Nadija Wassjuta fertigt jedes Jahr zum 8. Mai Mohnblumen-Broschen an, die sie zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und aller Kriege verschenkt. Sie stellt sie aus roten breiten Stoffbändern her. Die rote Mohnblume wird seit 2014 offiziell in der Ukraine als Symbol zum Gedenken an die Opfer verwendet.
Auf unserem Instagram Kanal stellen wir in einer neuen Reihe Geschenke vor, die uns durch ehemalige NS Opfer zugetragen werden und erzählen die Geschichten ihrer Urheber:innen.
Unsere Hilfe in Zahlen…
Wir konnten bislang mit 1,25 Millionen Euro Spenden und Drittmittel über 9000 finanzielle Soforthilfen und Hilfsgüter für Überlebende der NS-Verfolgung bereitstellen. In über 1200 Fällen konnten wir zusätzlich ihre Angehörigen und ukrainische Fachkolleg:innen aus Gedenkstätten, Museen und NS-Opferverbänden unterstützen. 200 Überlebende der NS-Verfolgung erhalten eine monatliche Patenschaft. So erreichen wir derzeit durchschnittlich 310 Überlebende pro Monat mit unserer Hilfe.
