Win­ter­hil­fe und Früh­lings­an­fang in der Ukrai­ne — 77. Spendenbericht

Lie­be Unterstützer:innen,

die ver­gan­ge­nen Win­ter­mo­na­te haben die Men­schen in der Ukrai­ne vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Im inzwi­schen vier­ten Kriegs­win­ter war die zivi­le Bevöl­ke­rung wei­ter­hin extre­men Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Dank Ihrer groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung konn­ten wir gemein­sam mit unse­ren Partner:innen vor Ort wich­ti­ge Hil­fe leis­ten und einen Bei­trag dazu leis­ten, die drin­gends­ten Nöte zu lin­dern. Die Lage vor Ort ist wei­ter­hin dra­ma­tisch. Andau­ern­de Bom­bar­die­run­gen, Explo­sio­nen und Rake­ten­an­grif­fe bestim­men den All­tag vie­ler Men­schen, wie auch unse­re Part­ne­rin­nen berichten:

“Es wird rund um die Uhr bom­bar­diert, es gibt stän­dig Explo­sio­nen und Rake­ten­an­grif­fe. Es gibt gro­ße Pro­ble­me mit der Was­ser- und Strom­ver­sor­gung. Die Men­schen kön­nen sich nichts zu essen zube­rei­ten und haben kein Trink­was­ser zur Ver­fü­gung. Außer­dem herrscht ein gro­ßer Man­gel an Ker­zen für die Beleuchtung.”

- Ana­sta­sia Koles­nik, Regi­on Dnipropetrowsk -

Win­ter­hil­fe für NS-Über­le­ben­de in der Ukraine

Wir haben in den ver­gan­ge­nen 6 Wochen über 34.000 Euro für huma­ni­tä­re Hil­fen für Über­le­ben­de in ver­schie­de­nen Regio­nen der Ukrai­ne aus­ge­ge­ben. Im Zen­trum stan­den Lebens­mit­tel­pa­ke­te, Heiz­ma­te­ri­al, Medi­ka­men­te und Ker­zen. Ihre Unter­stüt­zung macht in die­ser schwie­ri­gen Zeit einen ech­ten Unter­schied. Dafür dan­ken wir Ihnen von Herzen.

Foto: Im länd­li­chen Raum wird häu­fig mit Holz geheizt und manch­mal sogar gekocht.

Die Not­lam­pen, die Sie uns letz­tes Jahr geschickt haben, sind eine gro­ße Hil­fe, wofür wir Ihnen sehr dank­bar sind, aber Ker­zen und Lebens­mit­tel haben wei­ter­hin Prio­ri­tät.

Rus­la­na San­du­len­ko, Regi­on Odes­sa

Hil­fe zur Selbstversorgung

Selbst­ver­sor­gung auf dem Land: die NS-Über­le­ben­de Nina Vysots­ka mit ihren Zie­gen in Nerubaiske

Der nahen­de Früh­ling mit wär­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren und län­ge­ren Tagen bringt ers­te Hoff­nung auf eine Erleich­te­rung der Situa­ti­on. Dank Ihrer Spenden kön­nen wir die Über­le­ben­den und ihre Ange­hö­ri­gen auch die­ses Jahr mit Saat­gut und Jung­pflan­zen unter­stüt­zen.  Ange­sichts der ohne­hin nied­ri­gen Ren­ten und erschwer­ten Bedin­gun­gen durch den Krieg ist die Hil­fe zur Selbst­ver­sor­gung aus den klei­nen Gär­ten von unschätz­ba­rem Wert.

(Foto: Kos­tyan­tyn Chernichkin)

Unse­re Hil­fe in Zahlen

Wir konn­ten bis­lang mit 1.158.000 Euro Spenden und Dritt­mit­tel über 8300 finan­zi­el­le Sofort­hil­fen und Hilfs­gü­ter für Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung bereitstellen.

In 1150 Fäl­len konn­ten wir zusätz­lich ihre Ange­hö­ri­gen und ukrai­ni­sche Fachkolleg:innen aus Gedenk­stät­ten, Muse­en und NS-Opfer­ver­bän­den unter­stüt­zen. 200 Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung erhal­ten eine monat­li­che Paten­schaft. So errei­chen wir der­zeit durch­schnitt­lich 420 Über­le­ben­de pro Monat mit unse­rer Hilfe.

Nach oben scrollen
Consent Management Platform von Real Cookie Banner