Liebe Unterstützer:innen,
die vergangenen Wintermonate haben die Menschen in der Ukraine vor enorme Herausforderungen gestellt. Im inzwischen vierten Kriegswinter war die zivile Bevölkerung weiterhin extremen Belastungen ausgesetzt. Dank Ihrer großzügigen Unterstützung konnten wir gemeinsam mit unseren Partner:innen vor Ort wichtige Hilfe leisten und einen Beitrag dazu leisten, die dringendsten Nöte zu lindern. Die Lage vor Ort ist weiterhin dramatisch. Andauernde Bombardierungen, Explosionen und Raketenangriffe bestimmen den Alltag vieler Menschen, wie auch unsere Partnerinnen berichten:
“Es wird rund um die Uhr bombardiert, es gibt ständig Explosionen und Raketenangriffe. Es gibt große Probleme mit der Wasser- und Stromversorgung. Die Menschen können sich nichts zu essen zubereiten und haben kein Trinkwasser zur Verfügung. Außerdem herrscht ein großer Mangel an Kerzen für die Beleuchtung.”
- Anastasia Kolesnik, Region Dnipropetrowsk -

Winterhilfe für NS-Überlebende in der Ukraine
Wir haben in den vergangenen 6 Wochen über 34.000 Euro für humanitäre Hilfen für Überlebende in verschiedenen Regionen der Ukraine ausgegeben. Im Zentrum standen Lebensmittelpakete, Heizmaterial, Medikamente und Kerzen. Ihre Unterstützung macht in dieser schwierigen Zeit einen echten Unterschied. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.
Foto: Im ländlichen Raum wird häufig mit Holz geheizt und manchmal sogar gekocht.
“Die Notlampen, die Sie uns letztes Jahr geschickt haben, sind eine große Hilfe, wofür wir Ihnen sehr dankbar sind, aber Kerzen und Lebensmittel haben weiterhin Priorität.”
– Ruslana Sandulenko, Region Odessa –
Hilfe zur Selbstversorgung

Selbstversorgung auf dem Land: die NS-Überlebende Nina Vysotska mit ihren Ziegen in Nerubaiske
Der nahende Frühling mit wärmeren Temperaturen und längeren Tagen bringt erste Hoffnung auf eine Erleichterung der Situation. Dank Ihrer Spenden können wir die Überlebenden und ihre Angehörigen auch dieses Jahr mit Saatgut und Jungpflanzen unterstützen. Angesichts der ohnehin niedrigen Renten und erschwerten Bedingungen durch den Krieg ist die Hilfe zur Selbstversorgung aus den kleinen Gärten von unschätzbarem Wert.
(Foto: Kostyantyn Chernichkin)
Unsere Hilfe in Zahlen
Wir konnten bislang mit 1.158.000 Euro Spenden und Drittmittel über 8300 finanzielle Soforthilfen und Hilfsgüter für Überlebende der NS-Verfolgung bereitstellen.
In 1150 Fällen konnten wir zusätzlich ihre Angehörigen und ukrainische Fachkolleg:innen aus Gedenkstätten, Museen und NS-Opferverbänden unterstützen. 200 Überlebende der NS-Verfolgung erhalten eine monatliche Patenschaft. So erreichen wir derzeit durchschnittlich 420 Überlebende pro Monat mit unserer Hilfe.
