Psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung für NS-Über­le­ben­de in der Ukrai­ne — 76. Spendenbericht

Lie­be Unterstützer:innen,

Wir dan­ken für die gro­ße Spen­den­be­reit­schaft für Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung in der Ukrai­ne in den ver­gan­ge­nen Wochen – die hohen Ein­nah­men im Dezem­ber ermög­li­chen uns nun bewähr­te regel­mä­ßi­ge Hil­fen, wie psy­cho­lo­gi­sche Bera­tungs- und The­ra­pien­age­bo­te in Pere­jas­law und Riw­ne für ein wei­te­res hal­bes Jahr fort­zu­set­zen.

Außer­dem haben wir über 23.000 Euro für huma­ni­tä­re Hilfs­gü­ter, Medi­ka­men­te und finan­zi­el­le Hil­fen für Über­le­ben­de in ver­schie­de­nen Regio­nen der Ukrai­ne aus­ge­ge­ben. Die­ses Mal ent­hiel­ten die Lebens­mit­tel­pa­ke­te auch klei­ne Beson­der­hei­ten wie Pra­li­nen, Wurst und Fisch­kon­ser­ven für die Feiertage.

Psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung für NS-Opfer

Wir freu­en uns sehr, dass wir die regel­mä­ßi­gen Ange­bo­te durch pro­fes­sio­nel­le Psy­cho­lo­gin­nen in den Städ­ten Riw­ne und Pere­jas­law für ein wei­te­res hal­bes Jahr fort­set­zen kön­nen. An zwei Ter­mi­nen pro Monat wer­den the­ra­peu­ti­sche Ange­bo­te in Grup­pen durch­ge­führt und für die­je­ni­gen, die nicht zu den Tref­fen kom­men kön­nen, wer­den Haus­be­su­che orga­ni­siert. Für rund 60 mobi­le und 50 nicht-mobi­le NS-Überlebende.

Foto: Kos­tyan­tyn Chernichkin

„Ihr emo­tio­na­ler Zustand ver­bes­sert sich, und sie gewin­nen all­mäh­lich ihre Lebens­freu­de, ihre Neu­gier­de und ihren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wil­len zurück. Sie füh­len sich durch das Ange­bot beach­tet und unter­stützt und haben Ver­trau­en in die jeder­zei­ti­ge mora­li­sche und psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung, ins­be­son­de­re in aku­ten Kri­sen­mo­men­ten.“

Unse­re Pro­jekt­part­ne­rin Aneli­ja Kowals­ka über die Wir­kung des Ange­bots

Win­ter­vor­rä­te aus dem eige­nen Garten

Auf dem Foto (Rechts), unse­re Part­ne­rin Ros­la­na Sandulenko

Von den im Früh­jahr finan­zier­ten Samen und Jung­pflan­zen haben vie­le Über­le­ben­de in den Dör­fern eine rei­che Ern­te erhal­ten. Den gan­zen Som­mer lang hat­ten sie viel­fäl­ti­ges fri­sches Gemü­se zu essen und eini­ges konn­te ein­ge­macht und für den Win­ter halt­bar gemacht werden.

Die Selbst­ver­sor­gung ist auch für die NS-Über­le­ben­den im hohen Alter noch ein wich­ti­ger Bei­trag zur Siche­rung ihrer Exis­tenz und trotz der Anstren­gung für ein erfüll­tes Leben.

(Foto: Kos­tyan­tyn Chernichkin)

Wir gra­tu­lie­ren!

Das ist Jew­do­ki­ja Myky­tiw­na Tschor­nen­ka. Am 13. Dezem­ber 2025 wur­de sie 100 Jah­re alt. Wir gra­tu­lie­ren aufs herz­lichs­te!

Wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs wur­de sie nach Deutsch­land zur Zwangs­ar­beit ver­schleppt. Dank Ihrer Spenden konn­ten wir sie mit Lebens­mit­tel­pa­ke­ten, Sal­be und einer Not­lam­pe versorgen.

Unse­re Hil­fe in Zahlen

Wir konn­ten bis­lang mit 1,1 Mil­lio­nen Euro Spenden und Dritt­mit­tel über 8000 finan­zi­el­le Sofort­hil­fen und Hilfs­gü­ter für Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung bereit­stel­len. In über 110 Fäl­len konn­ten wir zusätz­lich ihre Ange­hö­ri­gen und ukrai­ni­sche Fachkolleg:innen aus Gedenk­stät­ten, Muse­en und NS-Opfer­ver­bän­den unter­stüt­zen.

200 Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung erhal­ten eine monat­li­che Paten­schaft. So errei­chen wir der­zeit durch­schnitt­lich 330 Über­le­ben­de pro Monat mit unse­rer Hilfe.

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