Eine Nach­richt aus Zdol­b­univ, Regi­on Riw­ne — 73. Spendenbericht

Lie­be Unterstützer:innen,

herz­li­chen Dank für Ihre anhal­ten­de Soli­da­ri­tät mit den Über­le­ben­den der NS-Ver­fol­gung in der Ukrai­ne. Seit Anfang August haben wir über 21.000 Euro in die Regio­nen Riv­ne, Ode­sa, Zakar­pa­ti­ia und nach Kijiw und Pere­js­law über­wie­sen.

Neben den Paten­schaf­ten für 200 Über­le­ben­de wur­den 20 Kol­le­gin­nen, die im Bereich der his­to­ri­schen Bil­dung arbei­ten und sich in Not­la­gen befin­den, mit finan­zi­el­len Sofort­hil­fen unter­stützt, Kran­ken­pfle­ge und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten bei Über­le­ben­den finan­ziert sowie 14 Über­le­ben­de mit Hygie­ne­ar­ti­keln ver­sorgt. 

Von Tama­ra Gavri­ly­uk aus Zdol­b­univ, Regi­on Riw­ne, die wir unter ande­rem bei der Besor­gung von Medi­ka­men­ten unter­stüt­zen, erreich­te uns fol­gen­de Nachricht

“Ich bin 83 Jah­re alt, sehr krank und höre fast nichts mehr. Jetzt müs­sen wir den zwei­ten Krieg durch­le­ben. Ich schla­fe sehr schlecht und bin stän­dig in einem Zustand der Angst. Mein ein­zi­ger Sohn ist seit den ers­ten Kriegs­ta­gen an der Front und ver­tei­digt die Ukrai­ne. Aber wir alle glau­ben, dass dies bald vor­bei sein wird und der Frie­den kom­men wird, auf den wir sehn­süch­tig war­ten. Ich möch­te mich ganz herz­lich bei der „Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on für Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus in der Ukrai­ne” bedan­ken (…) Ich bekom­me Lebens­mit­tel, Hygie­ne­ar­ti­kel und Medi­ka­men­te. Ich wün­sche allen Mit­ar­bei­tern gute Gesund­heit und einen fried­li­chen Him­mel über dem Kopf (…) Die Ren­te ist sehr gering und die Medi­ka­men­te, die wir täg­lich ein­neh­men müs­sen, sind sehr teu­er, ganz zu schwei­gen vom Hör­ge­rät. Ich habe kei­ne Mög­lich­keit, es zu kau­fen. Noch­mals vie­len Dank für Ihre Hil­fe und Für­sor­ge!” 

— Tama­ra Gavri­ly­uk, Unter­stützt vom Hilfsnetzwerk

Unse­re Hil­fe in Zahlen

Wir konn­ten bis­lang mit 1.037.000 Euro Spenden und Dritt­mit­tel 7465 finan­zi­el­le Sofort­hil­fen und Hilfs­gü­ter für Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung bereitstellen.

In 1080 Fäl­len konn­ten wir zusätz­lich ihre Ange­hö­ri­gen und ukrai­ni­sche Fachkolleg:innen aus Gedenk­stät­ten, Muse­en und NS-Opfer­ver­bän­den unter­stüt­zen. 200 Über­le­ben­de der NS-Ver­fol­gung erhal­ten eine monat­li­che Patenschaft.

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